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Bild-Prompts: Die Szene in fünf Teilen beschreiben und auf Anhieb ein nutzbares Bild erhalten

Bild-Prompts: Die Szene in fünf Teilen beschreiben und auf Anhieb ein nutzbares Bild erhalten

KI-Eingabeaufforderungen • Admin • • 13 Aufrufe

Ein Bild-Prompt muss nicht lang sein. Entscheidend ist, das Bild in Teile zu zerlegen, denen eine KI folgen kann: Was ist das Motiv, von wo wird geschaut, woher kommt das Licht, welcher Stil gilt, und was darf nicht ins Bild. Die Vorlage unten folgt genau dieser Zerlegung und passt für Fälle, in denen ein nutzbares Bild gebraucht wird statt eines zum bloßen Ansehen: Artikelillustrationen, Plakatentwürfe und Präsentationsgrafiken. Je konkreter der Zweck, desto treffender die Details — legen Sie also Zweck und Seitenverhältnis fest, bevor Sie kopieren.

Der Prompt zum direkten Kopieren

Zeichne ein [Zweck]-Bild, [Seitenverhältnis].
Motiv: [Motivbeschreibung mit 2-3 konkreten Details].
Bildaufbau: [Blickwinkel und Framing, Anteil des Motivs am Bild, Hintergrund].
Licht: [Farbe und Richtung des Hauptlichts, Kontrast zum Umgebungslicht].
Stil: [genau ein Wort für die Anmutung, etwa weiche handgezeichnete Illustration, flache Illustration oder fotorealistischer Look — eines wählen].
Vorgaben: kein Text im Bild, kein Wasserzeichen, saubere Details, keine überladenen Elemente.

Die eigene Szene einsetzen

VariableWas einzutragen istWas bei einem Fehler passiert
ZweckArtikelillustration, Plakatentwurf, Präsentationsgrafik — konkret benennenEin vager Zweck zieht die Details vom Thema weg
MotivSubstantiv plus 2-3 konkrete Details, nicht ein einzelnes WortEin einzelnes Wort wie „Buchhandlung" lässt das Bild leer wirken
BildaufbauBlickwinkel, Bildanteil des Motivs, HintergrundOhne Blickwinkel wählt die KI einen Winkel, der womöglich nicht passt
LichtFarbe des Hauptlichts, Richtung, Kontrast zum UmgebungslichtOhne Lichtangabe wirkt das Bild flach und grau
StilNur ein Wort für die AnmutungZwei Stile übereinander widersprechen sich
Seitenverhältnis16:9, 1:1 oder 9:16, im ersten Satz nennenEin nur gedachtes Format kommt womöglich falsch heraus

Ein ausgefülltes Beispiel

Zeichne eine Artikelillustration, 16:9 Querformat.
Motiv: das Schaufenster einer unabhängigen Buchhandlung, nachts in warmem gelbem Licht, mit ein paar Bücherstapeln und einer Topfpflanze im Fenster und einem Fahrrad an der Tür.
Bildaufbau: Blick auf Augenhöhe, die Buchhandlung nimmt zwei Drittel des Bildes ein, Straße und Regen als Hintergrund, keine Gesichter zu sehen.
Licht: warmes Licht als Hauptlicht, kühles Umgebungslicht der regnerischen Nacht als Kontrast, leichte Spiegelung auf dem Schaufensterglas.
Stil: weiche handgezeichnete Illustration, saubere Farben, kein fotorealistischer Look.
Vorgaben: kein Text im Bild, kein Wasserzeichen, saubere Details, keine überladenen Elemente.

So korrigieren Sie ein misslungenes Ergebnis

  • Zu unruhig: Erst ein Detail streichen und neu erzeugen. Fünf Änderungen auf einmal verraten nicht, welche davon geholfen hat.
  • Stil driftet ab: Den Stilsatz nach vorn holen und einen unerwünschten Stil zum Ausschluss hinzufügen, etwa kein fotorealistischer Look.
  • Verstümmelter Text: In den Vorgaben ausdrücklich keinen Text verlangen. Bleibt er, auf eine textfreie Komposition wechseln oder die betroffene Ecke nachträglich wegschneiden.
  • Falsches Format: Das Seitenverhältnis als eigenen Satz an den Anfang schreiben und zusätzlich im Tool einmal auswählen — erst wenn beides übereinstimmt, ist es stabil.
  • Fahle Farben: Dem Lichtsatz eine Hauptlichtfarbe und eine Kontrastbeziehung hinzufügen. „Mach es schöner" sagt der KI nichts.

Beim ersten Versuch die Vorlage unverändert kopieren. Danach jeweils nur eine Stelle ändern — Motiv, Licht oder Stil — und jede Version prüfen. So kommen Sie schneller zu einem nutzbaren Bild, als wenn Sie alles auf einmal ändern.

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