NVIDIAs lokale Spark-Hardware wurde am 21. Oktober 2026 auf der GTC Berlin durchgängig aktualisiert. Im offiziellen Blogbeitrag desselben Tages stellte NVIDIA RTX Spark, DGX Spark und DGX Station vor – mit einer zentralen Änderung: Lokale Agenten sind keine Einzelgeräte-Demo mehr. DGX Spark clustert jetzt bis zu acht Einheiten zu 1 TB unified Memory, genug für Frontier-Modelle am Schreibtisch.
Einzeln laufen auf den DGX Spark 64GB-Systemen, die ab dem 23. Oktober über Partner ausgeliefert werden, Modelle wie Nemotron 3.5 Bolt 74B 24GB und Qwen3.8 27B. Der Acht-Geräte-Cluster über integriertes ConnectX-7 und NVIDIA Sync trägt größere Coding-Modelle wie Qwen 3.8 Flash Next und DeepSeek v4 Flash. RTX Spark richtet sich an persönliche Agenten auf Windows-PCs mit bis zu 128 GB unified Memory und 1 Petaflop KI-Leistung; die neue App Underdog läuft bereits vollständig lokal, Daten verlassen den PC nicht.
Für Unternehmensteams bietet DGX Station 748 GB kohärenten Speicher und bis zu 20 Petaflops für über 30 Nutzer, in diesem Monat kamen sieben neue Enterprise-Management-Integrationen hinzu, die Windows-Version wird im Dezember erwartet. Das am selben Tag veröffentlichte lokale Coding-Modell Recursive Flint erreicht auf einem 64GB RTX Spark über 220 Tokens pro Sekunde, die Gewichte stehen unter Apache 2.0.
Der Sinn dieser Linie: Datenschutz, Latenz und Kosten werden aus der Cloud-Rechnung herausgelöst. Teams, deren Code, Dokumente und Kundendaten das interne Netz nicht verlassen dürfen, können erst klein validieren und dann entscheiden, welche Lasten sich lokal lohnen. Der Preis ist ebenso klar – Cluster-Vernetzung, Quantisierung und Betrieb liegen bei ihnen. Lokal heißt nicht wartungsfrei.