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KI-Anhörung im New Yorker Stadtrat: Keine Risikozahl, vier Firmen da, SpaceXAI fehlt

KI-Anhörung im New Yorker Stadtrat: Keine Risikozahl, vier Firmen da, SpaceXAI fehlt

KI-Informationen • Admin • • 8 Aufrufe

Die KI-Anhörung des New Yorker Stadtrats fand am 5. Oktober 2026 statt, mit Führungskräften von OpenAI, Anthropic, Google und Meta unter Eid. Ratspräsidentin Julie Menin drang auf eine Wahrscheinlichkeit für katastrophale Risiken, doch niemand konnte eine Zahl nennen: OpenAIs Politikchefin Morgan Dwyer sagte, ob 1 oder 20 Prozent, kein Niveau sei akzeptabel und der Prozentsatz nicht der Punkt; Menin zeigte sich fassungslos und wertete die Aussagen der Firmen als Ausflüchte.

Die vier Anwesenden und der eine Abwesende

Anwesend waren unter anderem Anthropics Leiter des Frontier Red Team, Logan Graham, Googles Alice Friend und Metas Shane Cahill. Die vier Unternehmen hatten erst zugesagt, nachdem der Rat mit Vorladungen gedroht hatte; einziger Abwesender war SpaceXAI, das auf seine Vorladung mit einem Brief reagierte, Kooperation anbot, aber nicht erschien; der Rat kündigte rechtliche Schritte an. Die Form selbst ist das Signal: Ein Ausschuss des gesamten Rates mit allen 51 Mitgliedern setzte vier führende KI-Firmen an denselben Eid-Tisch.

Die schärfsten Stimmen waren ehemalige Insider

Die Firmen sprachen von internen Prüfungen und Sicherheitszusagen, doch keine versprach, rechtliche Verantwortung zu übernehmen, falls ihre KI schwere finanzielle Schäden oder Todesfälle verursachte, und keine garantierte, niemals ein Modell zu veröffentlichen, das interne oder externe Tests nicht bestanden hätte. Den Kontrast lieferten ehemalige Forscher: Ex-Anthropic-Forscher Jacob Coxon nannte das Vorgehen der Firmen angesichts der Einsatzhöhe extrem rücksichtslos und sagte, die Menschheit werde auf dem jetzigen Kurs eher die Kontrolle über KI verlieren; auch der frühere OpenAI-Forscher Daniel Kokotajlo und der frühere Google-DeepMind-Forscher Alex Turner warnten vor sich selbst verbessernden Systemen. In einem einzigen eidlichen Protokoll stehen nun Sicherheitsnarrativ der Branche und Insiderwarnungen nebeneinander.

Wohin diese Anhörung als Nächstes führt

Der Rat treibt ein Paket aus 10 Gesetzentwürfen voran: Drittvalidierung, bevor ein Modell in der Stadt verkauft oder eingesetzt werden darf, eine menschliche Abschaltmöglichkeit, Offenlegungspflichten für Chatbots und Belohnungen für Hinweise auf Verstöße. Ein Stadtrat kann Modellentwicklung selbst nicht regulieren, doch Eid plus Vorladungsrecht haben gezeigt, dass er große Firmen in eine öffentliche Befragung ziehen kann. Für Teams, die KI-Produkte in New York anbieten, ist der praktische Schritt, Drittvalidierung und Abschaltmechanismen früh auf die Compliance-Liste zu setzen, denn mehrere Entwürfe sollen am 8. Oktober formell eingebracht werden.

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