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Lohnt sich der Plaud NotePin? Günstige Anstecknadel, aber das Abo ist der wahre Preis

Lohnt sich der Plaud NotePin? Günstige Anstecknadel, aber das Abo ist der wahre Preis

KI-Hardware • Admin • • 5 Aufrufe

Ob sich der Plaud NotePin lohnt, hängt davon ab, wie viele Minuten Meetings man pro Monat transkribieren muss. Die Hardware selbst kostet 159 US-Dollar und ist nicht teuer. Das Geld kostet das Transkriptions-Abo danach: Die kostenlose Version gibt nur 300 Minuten im Monat, und wer viel aufnimmt, zahlt im Jahr noch einmal 99,99 US-Dollar oder sogar 239,99 US-Dollar dazu. Wer zwei- bis dreimal pro Woche Meetings hat und die Hände frei haben will, kann ihn kaufen. Wer nur gelegentlich etwas aufzeichnet und mit dem Handy aufnehmen kann, braucht ihn nicht.

Der echte Vorteil der Ansteckform

Der NotePin ist ein Ansteckrekorder von etwa 16,6 Gramm, der sich an den Kragen stecken oder an die Tasche klemmen lässt. Ein Druck genügt, um aufzunehmen – kein Handy herausholen, kein Gerät auf die sprechende Person richten. Mit 64 GB Speicher und etwa 20 Stunden Laufzeit hält er einen ganzen Tag voller Meetings durch. Aufgenommene Audios werden in die Plaud-App übertragen, dort in Text umgewandelt, zusammengefasst und in Aufgaben verwandelt. Außerdem gibt es eine Desktop-App in der Testphase, mit der man Aufzeichnungen auch am Computer ordnen kann. Für Menschen, die oft vor Ort sind und die Hände frei brauchen, ist genau diese Form der größte Unterschied zum Handy: Aufnehmen wird von „daran denken, das Handy herauszuholen“ zu „anstecken und nicht mehr daran denken“.

Das Abo rechnet pro Minute ab – das sind die wahren Kosten

Die Transkription des NotePin wird pro Minute verkauft. Der mitgelieferte kostenlose Starter-Tarif gibt 300 Minuten im Monat, etwa 5 Stunden. Pro kostet 99,99 US-Dollar im Jahr für 1.200 Minuten im Monat, bei monatlicher Zahlung 17,99 US-Dollar im Monat. Unlimited kostet 239,99 US-Dollar im Jahr, ohne Minutenbegrenzung. Rechnet man es durch: NotePin plus ein Jahr Pro sind 258,99 US-Dollar, NotePin plus ein Jahr Unlimited sind 398,99 US-Dollar. Unverbrauchte Minuten verfallen am Monatsende und werden nicht in den nächsten Monat übertragen. Vor dem Kauf sollte man also das eigene Aufnahmevolumen schätzen: Bis zu 5 Stunden im Monat sind 159 US-Dollar die Gesamtkosten. Wer drei- bis viermal pro Woche ein einstündiges Meeting hat, kommt im Monat locker über 20 Stunden – die kostenlose Version reicht dann keine zwei Wochen, und auch Pro kann knapp werden. Zwei harte Einschränkungen sollte man vorher kennen: Der NotePin kann nur Gespräche vor Ort aufnehmen, keine Telefonate. Wer Telefonate aufnehmen will, braucht den Note oder Note Pro mit Vibrationsübertragung. Das neuere Modell NotePin S kostet 179 US-Dollar – vor dem Kauf also prüfen, welches Modell man will.

Für wen er passt – und für wen nicht

Wer jede Woche viele Meetings und Interviews hat und die Hände frei haben will, für den lohnt sich der Kauf. In festen Szenarien wie Meetings, Unterricht und Interviews sind die Nutzungskosten des NotePin sehr niedrig: anstecken, einmal drücken, nach dem Meeting auf die Zusammenfassung warten. Das ist deutlich bequemer als Handyaufnahme plus manuelles Sortieren, und die 300 kostenlosen Minuten decken auch leichte Nutzung ab. Wer nur gelegentlich etwas aufzeichnet, sollte ihn nicht kaufen. Die Aufnahmefunktion des Handys plus kostenlose Transkriptionstools reichen völlig aus. Für ein paar Einsätze im Jahr 159 US-Dollar auszugeben und dann noch eine neue App lernen zu müssen, lohnt sich nicht. Wer viel aufnimmt, aber ein knappes Budget hat, kann einen Mittelweg wählen: erst die Hardware kaufen, zwei Monate mit der kostenlosen Version auskommen, das tatsächliche monatliche Aufnahmevolumen notieren und dann entscheiden, ob man auf Pro upgradet – nicht schon am ersten Tag jährlich zahlen. Die Hardware ist eine einmalige Ausgabe, das Abo eine Rechnung, die jedes Jahr wiederkommt. Vor dem Kauf des NotePin sollte man also erst ausrechnen, wie viele Minuten man pro Monat wirklich aufnimmt.

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