ToolNavs KI-Tools entdecken
Tool einreichen Anmelden
Zurück zu KI-Informationen
ChatGPT Remix ist da: Die Website eines Kollegen im Chat zur eigenen machen

ChatGPT Remix ist da: Die Website eines Kollegen im Chat zur eigenen machen

KI-Informationen • Admin • • 18 Aufrufe

Am 6. November hat OpenAI auf X angekündigt, dass ChatGPT Remix nun für Nutzer von ChatGPT Business und Enterprise ausgerollt wird: Wer eine Website sieht, die ein Kollege mit ChatGPT Sites gebaut hat, muss nicht mehr von vorn anfangen — einfach kopieren, im Chat beschreiben, was sich ändern soll, und die eigene Version weiterbearbeiten. Bearbeiten, Hosting und Teilen bleiben im selben bezahlten Workspace. Damit wird ChatGPT Sites vom persönlichen Werkzeug zum Einstieg in Teamarbeit.

Die Bedienung ist unkompliziert: Sobald ein Kollege eine mit Sites erstellte Website teilt, holt man sich per Remix eine eigene Kopie und beschreibt Änderungen so, wie man sonst mit ChatGPT chattet — einen Absatz austauschen, ein Anmeldeformular hinzufügen, die Farben ans eigene Branding anpassen — und stellt nach jeder Runde weitere Wünsche im Gespräch. ChatGPT Sites selbst erzeugt Websites per Dialog und hostet und teilt sie direkt; Remix ergänzt das fehlende Stück Zusammenarbeit: Die erste Version ist kein Wegwerfprodukt mehr, sondern ein Ausgangspunkt, den das Team immer wieder anpassen und wiederverwenden kann. „Sag es, und es ist gebaut" ist inzwischen der Standardspruch überall: Auch Cursor hat diese Woche eine Funktion gestartet, mit der man per Beschreibung eine App bekommt — allerdings für vollwertige Anwendungen.

Warum zuerst die Unternehmenskunden?

Der erste Rollout gilt nur für Business und Enterprise, und OpenAIs Kalkül ist klar: Interne Tools, Eventseiten und Demoseiten fallen in Unternehmen am häufigsten an — einer baut, zehn passen je ihre eigene Version an, das ist deutlich schneller, als wenn zehn Leute bei null anfangen. Für Teams liegt der Wert von Remix nicht im Generieren selbst, sondern in der Wiederverwendung: Eine gute interne Seite lässt sich schnell kopieren, umschreiben und weitergeben. Auch die Grenzen gehören dazu: Es bleibt ein dialogbasiertes Bearbeiten in einzelnen Runden; komplexe Interaktionen und feine Gestaltung brauchen weiterhin professionelle Entwicklung. Und wann Plus-, Pro- oder Gratisnutzer drankommen, dazu hat OpenAI bislang nichts gesagt. Auch Metas Muse geht in dieselbe Richtung — ein Satz genügt für eine eigene kleine App, nur das Teilen lässt dort noch auf sich warten.

Teams, die Business oder Enterprise bereits nutzen, können im Workspace nach dem Remix-Einstieg Ausschau halten; Administratoren sollten zuerst die Freigabeeinstellungen der Sites prüfen, damit interne Seiten nicht unbedacht weiterverbreitet werden. Als Nächstes wird sich zeigen, ob OpenAI Remix auf weitere Tarife ausweitet und wie die Versionsverwaltung aussieht, wenn mehrere Personen dieselbe Site gleichzeitig bearbeiten — diese beiden Antworten entscheiden, ob das Ganze ein kleines Feature bleibt oder zum echten Einstieg in Unternehmenszusammenarbeit wird.

Empfohlene Tools

Mehr