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Perplexity Computer läuft jetzt vollständig lokal auf dem Mac: offline arbeitsfähig, Dateien bleiben auf dem Gerät

Perplexity Computer läuft jetzt vollständig lokal auf dem Mac: offline arbeitsfähig, Dateien bleiben auf dem Gerät

KI-Informationen • Admin • • 17 Aufrufe

Perplexity Computer kann jetzt vollständig lokal auf einem Mac laufen, wie Perplexity am 20. Oktober 2026 ankündigte: Sowohl der Agent, der Aufgaben plant, als auch das Modell, das sie durchdenkt, sitzen auf dem Gerät selbst. Damit lassen sich lokale Dateien und native Apps auch ohne WLAN bearbeiten, und sensibles Material muss nicht mehr zuerst in die Cloud hochgeladen werden. Die Funktion ist ab sofort in der Perplexity Mac App für Abonnenten von Pro, Max und Enterprise verfügbar.

Ein Schritt über Hybrid Compute hinaus

Im September hatte Perplexity Hybrid Compute eingeführt: Recherche und Reasoning liefen in der Cloud, der Umgang mit privaten Dateien blieb lokal. Der neue vollständig lokale Modus hebt diese Aufteilung auf: Planung, Reasoning und Dateiverarbeitung geschehen komplett auf dem Mac. Nur wenn eine Aufgabe tatsächlich aktuelle Webinformationen, Browsernutzung oder vernetzte Apps braucht, kann der Nutzer den Cloud-Zugriff freigeben. Hybrid Compute bleibt als Option in derselben App bestehen.

Die lokale Arbeit ist büroförmig. Computer kann mit Notizen, Nachrichten, Mail und Numbers auf dem Gerät arbeiten. Perplexitys eigenes Beispiel: aktuelle Nachrichten und E-Mails durchsehen, Fristen darin erkennen und eine Aktionsliste in den Notizen erstellen. Als lokale Modelle stehen das offene Qwen 3.6 und PPLX Pro bereit, Perplexitys eigene, auf Qwen aufsetzende und für Computer nachtrainierte Variante; beide werden über die App heruntergeladen und eingerichtet.

Die Schwelle steht im Arbeitsspeicher

Für das beste Erlebnis verlangt Perplexity einen Apple-Silicon-Mac mit mindestens 36 GB gemeinsamem Speicher. Diese Zahl schließt einen großen Teil der aktiv genutzten Geräte aus und macht einen einfachen Punkt deutlich: Der Engpass lokaler Agenten ist kein Softwareschalter, sondern die Hardwareausstattung. Der zweite Vorbehalt betrifft die Leistungsfähigkeit. Lokale Modelle erledigen alltägliche Ordnungsarbeit gut, bei komplexer Recherche und langen Schlussfolgerungsketten bleiben sie hinter den führenden Cloud-Modellen zurück. Dass Perplexity den Cloud-Freigabeweg offenhält, zeigt selbst, dass vollständig lokal noch kein vollständiger Ersatz ist.

Für Menschen, denen der Verbleib ihrer Daten wirklich wichtig ist, ist der Nutzen konkret. Bei Verträgen, E-Mails oder Finanztabellen, die das eigene Gerät nicht verlassen sollen, gibt es nun eine Option, die weder vorherige Schwärzung noch Vertrauen in eine Cloud-Richtlinie verlangt. Prüfen Sie zuerst, ob der Speicher Ihres Mac die Schwelle erreicht, bevor Sie ihm die erste echte Aufgabe geben.

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