Krea 3 ist das Bildmodell, das Krea am 15. Oktober 2026 über die Partner Nodes von ComfyUI veröffentlicht hat; der offizielle Comfy-Blog meldete die Anbindung am selben Tag. Anders als bei der Erzeugung aus dem Nichts ist Krea 3 auf referenzgesteuerte Generierung und Bearbeitung ausgelegt: Ausgangspunkt ist ein echtes Produktfoto, Porträt oder Raumbild, dann wird in Worten beschrieben, was sich ändern soll und was gleich bleiben muss, und die nächste Version wird schnell ausprobiert.
Es zielt auf das älteste Problem der KI-Bildbearbeitung
Der häufigste Fehler beim Bearbeiten mit KI sind Kollateraländerungen: Der Hintergrund wird getauscht und das Produktetikett gleich mit, oder ein neues Material verändert still die Form des Objekts. Krea 3 verlangt, zuerst die Konstanten zu benennen: Produktetiketten, Formen und Materialien lassen sich festhalten, während nur Umgebung, Licht und Komposition wechseln; ändert sich Stoff, Oberfläche oder Farbe eines Elements, bleiben Raum, Objektumriss und Kamerawinkel unverändert. Das passt zu Produktbildern im E-Commerce und zu den endlosen Korrekturrunden in Kundenfreigaben.
Mehrere Referenzen, per Nummer angesprochen
Krea 3 nimmt mehrere Referenzbilder entgegen und verweist per Upload-Reihenfolge auf jedes: die Person aus Bild 1, die Jacke aus Bild 2, der Hintergrund aus Bild 3 – eine Aufgabe pro Referenz. Ein Ergebnis kann als nächstes Ausgangsbild zurückfließen, um Bildausschnitt oder Stil fortzuführen; ausgewählte Frames lassen sich zu einer Figurenfolge verketten und an ein nachgelagertes Videomodell übergeben. Nummerierte Referenzen sparen es, dasselbe Element in jedem Prompt neu zu beschreiben, und verringern Verwechslungen zwischen Quellen.
Ablauf in ComfyUI und die Kostenfrage
Der Weg hat vier Schritte: ComfyUI auf die neueste Version aktualisieren oder Comfy Cloud öffnen, Krea 3 in der Node Library suchen oder die offizielle Vorlage laden, mit dem Comfy-Konto anmelden, dann Ausgangsbild und Referenzen laden und ausführen. Partner Nodes werden über Comfy-Credits abgerechnet, und Krea 3 wirbt genau mit geringeren Kosten und Wartezeiten pro Bild, sodass zweite und dritte Korrekturen in derselben Sitzung erledigt werden statt jedes Mal neu in der Warteschlange zu stehen. Teams, die bereits mit ComfyUI-Workflows arbeiten, brauchen keine neue Toolchain – der Node genügt zum Ausprobieren. Die praktische Regel ist ebenso klar: Konstanten vor Änderungen nennen, und wenn eine Folge driftet, vom stärksten früheren Ergebnis neu starten, statt auf einem schwachen weiter zu korrigieren.